
Macron: Schlimmste Waldbrände seit dem Zweiten Weltkrieg

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat erklärt, das Land sehe sich beispiellosen Waldbränden gegenüber, die die schwerste Situation seit dem Zweiten Weltkrieg darstellten. Die französische Zeitung L'Indépendant zitiert Macron mit den Worten:
"Wir stehen vor einem völlig beispiellosen Brand. Wir erleben die schwerste Situation, die je verzeichnet wurde – die schwerste seit dem Zweiten Weltkrieg."
Bei einem Auftritt in Bordeaux rief der Präsident die Bevölkerung zur Einigkeit auf und warnte, dass "die kommenden Wochen schwierig werden." Zudem betonte er die Notwendigkeit, die Wälder unter Berücksichtigung des Klimawandels wieder aufzuforsten.

Bei der Brandbekämpfung sind laut der Zeitung aktuell 2.750 Feuerwehrleute, 1.500 Soldaten, 1.440 Angehörige der inneren Sicherheitskräfte sowie 18 Flugzeuge im Einsatz. 88 Feuerwehrleute wurden verletzt, vier davon in den vergangenen 24 Stunden. Opfer unter der Bevölkerung gibt es nicht, 240 Häuser wurden zerstört.
Die Brände in der Gironde haben bislang 42.000 Hektar Wald vernichtet. Nach Angaben des französischen Premierministers Sébastien Lecornu sind seit Jahresbeginn in Frankreich mehr als 116.000 Hektar niedergebrannt – ein neuer Rekordwert seit 2022. Wegen des Brandes in der Gironde wurden 220.000 Menschen evakuiert.
Anfang Juli hatten Waldbrände infolge extremer Hitze bereits mehrere Regionen im Süden Frankreichs erfasst. Im Département des Pyrénées-Orientales (Östliche Pyrenäen) vernichtete das Feuer mindestens 4.600 Hektar, fünf Menschen wurden verletzt.
Ein Waldbrand im Südwesten Frankreichs führte zur Bildung einer gefährlichen Pyrocumulus-Wolke. Dieses Wetterphänomen, auch als "Feuerwolke" bekannt, war im Land noch nie zuvor beobachtet worden. Solche "Feuerwolken" treten üblicherweise bei Vulkanausbrüchen oder Waldbränden auf, wenn das Feuer die bodennahe Luft so stark erhitzt, dass sie rasch aufsteigt. Bislang wurden Pyrocumulus-Wolken nur in Australien und Nordamerika beobachtet.
Mehr zum Thema – Waldbrände in Südeuropa wüten weiter – Evakuierung von 325.000 Menschen in Frankreich und Spanien
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.