Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Flugabwehr zerstört in der Nacht mehr als 200 Drohnen

21.07.2026 10:17 Uhr
10:17 Uhr
Russland und die Ukraine planen neuen Gefangenenaustausch
Russland und die Ukraine bereiten einen neuen Gefangenenaustausch vor, erklärt die russische Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa. Die Aktion könnte demnächst stattfinden.
Lantratowa zufolge erstellen beide Seiten derzeit getrennte Listen für Soldaten und Zivilisten. Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS betont die Beamtin:
"Wir bereiten einen sehr wichtigen Austausch vor. Wir nennen bewusst keinen Zeitrahmen, damit er, Gott behüte, nicht misslingt."
09:52 Uhr
IWF stellt der Ukraine weitere Tranche der Finanzhilfe zur Verfügung
Der Gouverneursrat des Internationalen Währungsfonds (IWF) hat eine weitere Tranche für Kiew in Höhe von 690 Millionen US-Dollar (umgerechnet knapp 604 Millionen Euro) genehmigt. In einer offiziellen Mitteilung heißt es, der Betrag sei nach der ersten Überprüfung der auf 48 Monate angelegten Erweiterten Kreditfazilität für die Ukraine sofort freigegeben worden. Damit beläuft sich die Gesamtsumme der IWF-Auszahlungen im Rahmen des Programms auf 2,2 Milliarden US-Dollar (etwa 1,9 Milliarden Euro).
Im Ergebnis der Überprüfung stellte der IWF fest, dass die Leistungen der Ukraine im Rahmen des Programms größtenteils zufriedenstellend waren. Alle für Ende März gesetzten quantitativen Kriterien wurden erfüllt, während sich die Umsetzung einiger Strukturreformen verzögerte.
09:28 Uhr
Ukrainische Drohne trifft Wohnhaus im Gebiet Wladimir
Bei dem ukrainischen Angriff auf die Stadt Wladimir ist eine Drohne in ein mehrstöckiges Wohnhaus eingeschlagen, berichtet Alexander Awdejew, Gouverneur des Gebiets Wladimir.
Durch den Einschlag brach ein Brand aus, der umgehend gelöscht wurde. Die Anwohner wurden evakuiert. Nach vorläufigen Angaben gab es keine Verletzten.
09:02 Uhr
Gebiet Rostow meldet Waldbrand nach ukrainischem Drohnenangriff
Im Gebiet Rostow ist ein Waldbrand ausgebrochen. Laut Gouverneur Juri Sljussar wurde das Feuer durch herabstürzende Trümmer einer ukrainischen Drohne verursacht.
Verletzte habe es nicht gegeben, betont der Gouverneur. Der Löscheinsatz dauert an, die nächstgelegenen Ortschaften seien nicht gefährdet.
08:32 Uhr
Diplomat: Fast 70 russische Zivilisten in vergangener Woche durch ukrainische Angriffe umgekommen
In der vergangenen Woche sind insgesamt 69 russische Zivilisten, unter ihnen zwei Kinder, durch ukrainische Angriffe ums Leben gekommen, berichtet Rodion Miroschnik, der stellvertretende Außenminister des Landes. Darüber hinaus wurden 364 Menschen, unter ihnen zwölf Minderjährige, verletzt.
Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS betont Mirsoschnik:
"Kiew, das militärisch an Boden verliert, hat versucht, seine Kapazitäten auf Terroranschläge gegen russische Zivilisten umzulenken. Die Zahl der Angriffe auf diese Ziele überstieg tausend pro Tag."
08:02 Uhr
Russische Flugabwehr zerstört in der Nacht mehr als 200 Drohnen

SymbolbildAlexei Konowalow / TASS In der vergangenen Nacht haben Einheiten der russischen Flugabwehr 209 unbemannte Flugzeuge der Ukraine abgefangen und zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium wurden die Drohnen über acht Gebieten des Landes sowie über den Regionen Krasnodar und Stawropol, der Teilrepublik Krim, dem Asowschen und Schwarzen Meer vom Himmel geholt.
20.07.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:35 Uhr
Ukraine: Ablösung von Syrski verzögert sich
Die Entscheidung über die Ablösung des ukrainischen Armeechefs Alexander Syrski wird verschoben, berichtet am Montagabend die Nachrichtenagentur TASS unter Verweis auf Recherchen des Journalisten Vitali Glagola.
Ihm zufolge finden derzeit Gespräche mit möglichen Kandidaten für das Amt des Oberbefehlshabers der Streitkräfte der Ukraine statt. Die Entscheidung soll im Laufe der Woche getroffen werden, und es wird zu mehreren personellen Umbesetzungen kommen, schreibt Glagola unter Berufung auf Insider der ukrainischen Machtzirkel.
20:50 Uhr
Von wegen Windeln und Babynahrung: Kistenweise Kampfdrohnen in "zivilem Gebäude" in der Ukraine

RT Die ukrainische Nationalpolizei zeigt es uns höchstselbst: Am Ort eines Angriffs der russischen Streitkräfte mit Langstrecken-Lenkwaffen auf ein angeblich ziviles Gebäude in der Oblast Sumy sind Kisten mit Kampfdrohnen zu sehen. Von wegen Windeln und so…
Alexander Koz sah sich die Aufnahmen der ukrainischen Seite an, auf denen sie unfreiwillig bestätigte, dass die russische Armee das traf, was sie beabsichtigte zu treffen: Militärische Logistik.
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20:13 Uhr
RT DE-Exklusiv: Kämpfe bei Ugledar und Drohnenabwehr – Frontsoldat im Gespräch
Der Schieß- und Taktikausbilder mit dem Kampfnamen Kater gab nach Beginn der militärischen Sonderoperation seinen gut bezahlten Beruf als Ingenieur auf, um sein Vaterland zu verteidigen und seinem Sohn ein Vorbild zu sein. Im Gespräch mit RT DE-Militärkorrespondent Iwan Poljanskij berichtet er von schweren Kämpfen bei Ugledar, einer versehentlichen Begegnung mit feindlichen Soldaten und der wachsenden Bedeutung der Drohnenabwehr. Für ihn steht fest, dass Russland den Konflikt siegreich beenden wird.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 20. Juli 2026]
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

