Kurzclips

Unvergessenes Leid, unbeugsamer Mut: Sankt Petersburg gedenkt der Leningrader Blockade

Am 8. September fanden in Sankt Petersburg Gedenkveranstaltungen zum 85. Jahrestag des Beginns der Leningrader Blockade statt. Deutsche und finnische Truppen sowie kleinere Kontingente aus Spanien, Italien und Norwegen hatten die Stadt 872 Tage lang fast vollständig eingeschlossen.

Unterschiedlichen Schätzungen zufolge kamen zwischen 1,3 und 2,0 Millionen Zivilisten sowie Verteidiger der Stadt ums Leben.

Die Gedenkzeremonie fand traditionsgemäß auf dem Piskarjowskoje-Gedenkfriedhof statt. Er gilt als die größte Kriegsgräberstätte des Zweiten Weltkriegs – in seinen Massengräbern ruhen etwa 500.000 Menschen. Zur Blumen- und Kranzniederlegung kamen Nachkommen derer, die den nationalsozialistischen Angreifern einst getrotzt hatten, ebenso wie Augenzeugen, die diese schreckliche Zeit selbst als Kinder überlebt hatten.

Erst Anfang 1943 gelang es den sowjetischen Truppen, den Belagerungsring zu durchbrechen. Ein Jahr später, am 27. Januar 1944, konnte die Leningrader Blockade vollständig aufgehoben werden.

Mehr zum Thema — Und wenn Russland "Staatsräson" wäre?

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.