Liveticker Iran-Krieg: Iran meldet Warnschüsse auf US-Kriegsschiffe

5.06.2026 15:00 Uhr
15:00 Uhr
Iranische, chinesische und russische Gesandte treffen IAEA-Chef
Die Botschafter Irans, Chinas und Russlands bei der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) haben am Freitag in Genf ein gemeinsames Treffen mit IAEA-Generaldirektor Rafael Grossi abgehalten, um die Tagesordnung der bevorstehenden Sitzung des Gouverneursrats der Behörde zu erörtern.
Die Vertreter – Irans Reza Najafi, Chinas Li Song und Russlands Michail Uljanow – besprachen laut der iranischen staatsnahen Nachrichtenagentur Mehr News Agency die Themen, die voraussichtlich auf der Sitzung des Gouverneursrats zur Sprache kommen werden.
Der wichtigste Punkt dürfte der Status der iranischen Uranbestände, der Anreicherung und der Zusammenarbeit mit der IAEA sein. Die IAEA hat wiederholt erklärt, dass sie nicht alle Aspekte des iranischen Atomprogramms vollständig verifizieren kann. Fragen zu Inspektionszugang und Überwachungssystemen dürften daher zentral sein.
14:30 Uhr
Iran meldet Warnschüsse auf zwei US-Zerstörer im Golf von Oman
Die iranische Marine erklärt, sie habe zwei US-Zerstörer (DDG-103 und DDG-87) im Golf von Oman mit Warnschüssen beschossen und dabei Qadir-Raketen sowie Shahed-Danaye-Drohnen eingesetzt. Beide Kriegsschiffe hätten sich daraufhin in Richtung Indischer Ozean zurückgezogen.
Teheran behauptete außerdem, dass das amphibische Angriffsschiff USS Tripoli gezwungen worden sei, das Gebiet zu verlassen. Die iranische Marine warnte, dass bei einer Rückkehr US-amerikanischer Schiffe Raketen mit größerer Reichweite eingesetzt würden.
📹 نیروی دریایی ارتش با شلیک اخطار موشکی و پهپادی، ناوشکنها و ناوبالگردبر آمریکایی را مجبور به فرار از دریای عمان به سمت اقیانوس هند کرد pic.twitter.com/65ZiOS8Ds9
— خبرگزاری تسنیم (@Tasnimnews_Fa) June 5, 202614:15 Uhr
Russland unterstützt Iran-USA-Gespräche
Der russische Außenminister Sergei Lawrow erklärt, dass Moskau die laufenden Verhandlungen zwischen Iran und den Vereinigten Staaten unterstützt und dass eine mögliche Einigung die Interessen Irans und seiner Nachbarländer berücksichtigen müsse.
In einem Interview mit der staatsnahen russischen Zeitung Iswestija sagte Lawrow, Washington erkenne die Spannungen mit Iran und sei über die Lage beunruhigt, wisse jedoch nicht, wie sie zu lösen sei.
"Natürlich sind sie in erster Linie selbst für diese Situation verantwortlich", fügte er hinzu. "Aber in jedem Fall unterstützen wir uneingeschränkt die Gespräche, die in irgendeiner Form zwischen Vertretern Washingtons und Teherans unter pakistanischer Vermittlung stattfinden."
Lawrow erklärte, auch Saudi-Arabien und Ägypten versuchten, zu dem Prozess beizutragen. "Es ist sehr wichtig, dass diese Dialoge fortgesetzt werden", betonte er. "Jede erzielte Einigung muss die Interessen Irans und seiner Nachbarländer berücksichtigen."
14:00 Uhr
Energiehandel im Persischen Golf verlagert sich weg von der Straße von Hormus
Über den gesamten Persischen Golf hinweg investieren Regierungen Milliarden in neue Ölpipelines, Eisenbahnkorridore und Energiespeicherzentren, um die Straße von Hormus zu umgehen. Dies dürfte eine der dauerhaftesten Folgen des Iran-Krieges werden. Die neuen Energieverbindungen sind Teil einer umfassenderen Neugestaltung der regionalen Logistik, die den Handel zunehmend auf Lkw, Bahn und neue Häfen verlagert.
Selbst wenn Washington und Teheran eine Einigung erzielen sollten, um die Straße wieder zu öffnen und den Seehandel wiederaufzunehmen, werde die Verschiebung hin zu einem Exportnetzwerk mit mehreren Ausgängen bestehen bleiben, weil der Konflikt gezeigt habe, dass robuste Notfallpläne notwendig sind, so Beamte und Analysten gegenüber dem Wall Street Journal (WSJ).
Saudi-Arabiens Fähigkeit, Öl über eine zuvor wenig genutzte Ausweichpipeline zu exportieren, habe den strategischen Wert von Alternativrouten gezeigt. Gleichzeitig haben die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) und der Irak in den letzten Wochen Pläne zur Erweiterung eigener Pipelines gestartet.
Die Umgehung einer Wasserstraße, über die einst ein Fünftel des weltweiten Öls transportiert wurde, werde die globale Energiesicherheit grundlegend verändern. Der Krieg habe gezeigt, dass "zu viel der weltweiten Energie durch zu wenige Engpässe fließt", sagte Sultan Al Jaber, Minister für Industrie und Hochtechnologie der VAE, bei einem Forum des Atlantic Council. Dies treibe Abu Dhabis beschleunigte Pläne an, Hormus zu umgehen, fügte er hinzu.
Die geplanten neue Routen des Irak würden beispielsweise nicht nur neue Pipelines erfordern, sondern auch Abkommen mit Jordanien, Syrien oder der Türkei über Sicherheit, Transit und Exportrechte. Doch der Bau alternativer Wege nehme der Straße ihren "Waffeneffekt", sagte Robin Mills, Chef des Beratungsunternehmens Qamar Energy in Dubai.
Saudi-Arabien betreibt seine Ost-West-Pipeline derzeit mit voller Kapazität – rund sieben Millionen Barrel pro Tag gegenüber etwa zwei Millionen Barrel pro Tag vor dem Krieg. Die Leitung war in den 1980er-Jahren während des Iran-Irak-Krieges in Betrieb genommen worden, als Schiffe in der Straße von Hormus angegriffen worden waren.
Die VAE konnten einen Teil ihrer Ölexporte über eine Pipeline nach Fudschaira umleiten, einer strategischen Hafenstadt außerhalb der Straße von Hormus.
Die Golfstaaten diskutieren außerdem über eine Beschleunigung eines seit Langem geplanten Eisenbahnprojekts, das die Länder der Region verbinden soll. Eine solche Bahnlinie würde eine weitere Möglichkeit bieten, Treibstoff und Güter aus der Region fernab der Straße von Hormus zu transportieren, so Wirtschaftsforschungsunternehmen Capital Economics.
Landpipelines bleiben allerdings anfällig für Drohnenangriffe: Iranische Drohnen griffen im April Saudi-Arabiens Ost-West-Pipeline an, und Teheran attackierte im vergangenen Monat den Ölhub Fudschaira in den VAE. Einige kritische Exporte – etwa Flüssigerdgas – können zudem nur per Schiff transportiert werden. Und der Bau neuer Pipelines ist ein mehrjähriges, milliardenschweres Projekt, das nicht nur Stahl und Ingenieurskunst, sondern auch Landrechte, Sicherheit, Finanzierung und diplomatische Abkommen erfordert, kommentiert das WSJ.
13:00 Uhr
Neue Aufnahmen zeigen schwere Brandschäden auf US-Flugzeugträger Gerald R. Ford
Ein neu veröffentlichtes Video zeigt offenbar erhebliche Brandschäden an Bord des US-Flugzeugträgers USS Gerald R. Ford, des größten Flugzeugträgers der Welt, die laut CNN deutlich schwerwiegender sind, als die Regierung von Donald Trump öffentlich eingeräumt hatte.
Das Feuer brach im März während des US-israelischen Krieges gegen Iran aus, doch Washington spielte den Vorfall damals herunter.
Das Video zeigt schwer beschädigte Schlafräume. Die Betten der Seeleute sind völlig ausgebrannt, übrig geblieben ist nur noch verbogenes Metall. Auch die Decke über den Betten wurde durch das Feuer stark beschädigt. Lose Kabel hängen herab, und der Boden ist mit Asche bedeckt.
"Ich dachte ernsthaft, wir würden das Schiff verlieren", sagte ein Matrose an Bord gegenüber CNN und beschrieb seine Gefühle während der Brandbekämpfung. "Es war entweder kämpfen oder sterben."
CNN berichtete, dass die Besatzung des Flugzeugträgers rund 30 Stunden benötigte, um das Feuer zu löschen, die Schäden einzudämmen und ein erneutes Aufflammen zu verhindern.
Etwa 600 Seeleute hatten anschließend aufgrund der Zerstörungen keinen Zugang mehr zu ihren Schlafplätzen.
Die Ursache des Feuers ist weiterhin unklar. Iran erklärte seinerzeit, den Flugzeugträger angegriffen zu haben.
When a fire burned aboard the USS Gerald R. Ford aircraft carrier in March, the US Navy released a short statement saying the blaze had been “contained,” that two sailors had received medical treatment for “non-life-threatening injuries” and the carrier was “fully operational.”… pic.twitter.com/0GVFwjLElo
— CNN (@CNN) June 4, 202611:30 Uhr
Israel soll verdeckte Basen nahe Iran für Kriegseinsätze genutzt haben
Israel hat während des Krieges mit Iran heimlich Eliteeinheiten des Militärs und des Geheimdienstes in Aserbaidschan eingesetzt, um dort als Teil eines Netzwerks verdeckter Standorte im Nahen Osten Operationen gegen Iran zu unterstützen. Das sagten vier mit der Angelegenheit vertraute Quellen gegenüber CNN.
Die Kräfte operierten von mehreren Orten im Süden Aserbaidschans aus. Diese liegen nahe der Nordgrenze Irans und sind an ihrem nächstgelegenen Punkt nur etwa 60 Meilen von der iranischen Stadt Täbris entfernt, die Israel während des Krieges angegriffen hatte.
Auch Spezialeinheiten wurden dort stationiert und führten laut zwei weiteren Quellen Aufklärungsmissionen sowie Drohneneinsätze durch. Dadurch habe Israel einen wichtigen Beobachtungsposten erhalten, um den Norden Irans während des Krieges auszukundschaften.
Die geheime Stationierung in Aserbaidschan, über die CNN erstmals berichtet, war einer von mehreren militärischen Standorten, die Israel im Nahen Osten unterhielt und die dem Militär eine bislang beispiellose Reichweite verschafften. Dies unterstreiche die Rolle der Nachbarstaaten Irans – einige mit Zustimmung, andere vermutlich ohne ihr Wissen – bei der Unterstützung von Operationen gegen Teheran und ihre Verstrickung in den Konflikt.
Die Standorte in Aserbaidschan gehörten zu zahlreichen verdeckten Militäranlagen und Basen in mehreren Ländern, so die Quellen gegenüber CNN, darunter im Irak, in den Vereinigten Arabischen Emiraten und in Somaliland. Die Kräfte seien zunächst als mögliche Rettungsteams für Notfälle vorgesehen gewesen, hätten sich jedoch im Verlauf zu militärischen und geheimdienstlichen Stützpunkten entwickelt.
Die Operation in Aserbaidschan habe aus mehreren Dutzend Soldaten bestanden, darunter Angehörige der israelischen Spezialeinsatzkräfte, der Eliteeinheit für luftgestützte Kampf- und Rettungsoperationen sowie Mitarbeiter des Mossad.
Eine der wichtigsten Operationen, die von Aserbaidschan aus gestartet wurde, war die Tötung von Rahman Moghaddam am 4. März. Er leitete die Geheimdienstdirektion der Revolutionsgarde (IRGC) und war laut Israel für die Planung eines Attentatsversuchs auf Donald Trump im Jahr 2024 verantwortlich.
Einen Tag später griffen Drohnen einen Flughafen in der aserbaidschanischen Exklave Nachitschewan an, beschädigten ein Terminalgebäude und verletzten mehrere Menschen. Präsident Ilham Alijew machte Iran für den Angriff verantwortlich. Iran wies die Vorwürfe zurück und bestritt, die Drohnen eingesetzt zu haben.
Unterdessen habe die abtrünnige Republik Somaliland am Horn von Afrika Israel einen weiteren militärischen Standort zur Verfügung gestellt, sagte eine der Quellen. Dieser habe israelischen Flugzeugen einen möglichen Zwischenstopp für Langstreckenflüge in Richtung Iran ermöglicht. Im Dezember wurde Israel das erste Land, das Somaliland formell anerkannte. Zudem unterhalten die Vereinigten Arabischen Emirate eine umfangreiche kommerzielle und militärische Präsenz im Hafen von Berbera.
10:30 Uhr
UN-Atomaufsicht verliert Überblick über Irans Uranvorräte
Die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) war nicht in der Lage, iranische Atomanlagen zu inspizieren, seit die USA und Israel im Juni 2025 Angriffe auf die Anlagen durchgeführt haben. Das geht aus einem vertraulichen Bericht hervor, der an UN-Mitgliedstaaten verteilt wurde und der Nachrichtenagentur Associated Press (AP) vorliegt.
Die IAEA erklärte, sie könne "keine Informationen über die aktuelle Größe, Zusammensetzung oder den Aufenthaltsort der Vorräte an angereichertem Uran in Iran oder darüber, ob Iran alle mit der Anreicherung verbundenen Aktivitäten ausgesetzt hat, bereitstellen".
Die Organisation warnte zudem, sie sei nicht in der Lage, ihre Kontroll- und Überwachungsaufgaben in Iran im Rahmen des Atomwaffensperrvertrags (NPT) zu erfüllen. Dies sei jedoch "unverzichtbar und dringend", damit Teheran seinen Verpflichtungen nachkomme.
Die einzige iranische Anlage, die seit einem früheren Bericht im Februar inspiziert wurde, war das Kernkraftwerk Buschehr, das laut AP vom 1. bis 3. Juni besucht wurde.
Der letzte von der IAEA dokumentierte Stand weist darauf hin, dass Iran über 440,9 Kilogramm Uran mit einem Anreicherungsgrad von 60 Prozent verfügt – nur einen kurzen technischen Schritt von waffenfähigem Material entfernt.
IAEA-Generaldirektor Rafael Grossi bekräftigte in dem Bericht seine volle Unterstützung für die laufenden Verhandlungen zwischen Washington und Teheran, "die darauf abzielen, eine gegenseitig akzeptable Lösung für Fragen im Zusammenhang mit dem iranischen Atomprogramm zu finden, sowie seine Bereitschaft [...] ein mögliches Abkommen zu unterstützen".
10:00 Uhr
Libanon-Waffenruhe wackelt: Hisbollah lehnt US-Vorschlag ab
Die proiranische Hisbollah lehnte am Donnerstag eine neue Waffenruhe mit Tel Aviv im Libanon ab. Gleichzeitig erklärte Israel, seine Truppen nicht aus dem Land abzuziehen. Damit dürften die Bemühungen von US-Präsident Donald Trump erschwert werden, die Kämpfe zu beenden und einen Friedensschluss mit Iran zu erreichen.
Iran hat eine Waffenruhe im Libanon zur Voraussetzung für ein mögliches Friedensabkommen mit Washington gemacht. Zudem deutete Teheran in den vergangenen Tagen an, dass es seinen Verbündeten, die Hisbollah, gegebenenfalls direkt unterstützen könnte, falls Israel seine Angriffe im Libanon fortsetzt oder ausweitet.
Der libanesische Präsident Joseph Aoun erklärte, die Waffenruhe werde innerhalb von 24 Stunden nach Zustimmung aller beteiligten Parteien in Kraft treten. Der Hisbollah-Chef Naim Qassem wies die von Washington vorgeschlagene Vereinbarung jedoch zurück und betonte, dass "der Widerstand fortgesetzt wird".
Auf die Äußerungen Qassems gab es zunächst keine unmittelbare Reaktion aus Israel, dem Libanon oder den USA. Die Hisbollah ist keine Vertragspartei des von den USA vermittelten Abkommens, das Israel und die libanesische Regierung am Mittwoch geschlossen hatten. Dennoch wäre die Gruppe verpflichtet, ihre Angriffe einzustellen.
Israel setzte seine Angriffe im Südlibanon am Donnerstag fort. Verteidigungsminister Israel Katz erklärte, die israelischen Streitkräfte würden sich weder aus dem Gebiet zurückziehen noch ihre Operationen im Land einstellen, in dem sie im März parallel zum Krieg mit Iran Gebiete besetzt hatten.
Der Kommandeur der iranischen Quds-Brigaden der Revolutionsgarde, die die Hisbollah 1982 gegründet hatten, erklärte, die "Mindestforderung des Widerstands" bei der Waffenruhe sei der Rückzug Israels aus den von der IDF besetzten Gebieten im Libanon.
In einer separaten Erklärung der Revolutionsgarde hieß es: "Unsere ursprüngliche Bedingung für die Zustimmung zu einer Waffenruhe im regionalen Krieg war eine Waffenruhe an allen Fronten, einschließlich des Libanon.
09:00 Uhr
Mutmaßlicher Drohnenangriff nahe wichtigstem Ölterminal Omans
Petroleum Development Oman teilte am Freitag mit, dass der Betrieb im Hafen Mina al Fahal normal weiterläuft. Zuvor hatten drei Quellen von Reuters berichtet, dass die Ölverladung nach einer Explosion in der Nähe der Verladebojen vorübergehend ausgesetzt worden sei.
Reuters hatte berichtet, dass die Rohölverladung am Terminal Mina al Fahal nach einer Explosion zwischen den SBM-Liegeplätzen 1 und 2 gestoppt worden sei. Als Ursache wurde ein mutmaßlicher Drohnenangriff genannt. Mehrere Supertanker warteten daraufhin vor dem Hafen.
Daten des Schifffahrtsdienstes LSEG zeigten, dass sich am Freitag mehrere Supertanker vor dem Hafen vor Anker befanden. Über dieses Terminal exportiert Oman täglich etwa 800.000 bis 900.000 Barrel Rohöl.
Die Meldung fällt in eine Phase erhöhter Spannungen im Golf von Oman und rund um die Straße von Hormus. Am Mittwoch berichteten iranische Staatsmedien, Teheran habe ein US-Militärschiff angegriffen, das als "Kontroll- und Kommandozentrum" gedient habe und sich den iranischen Hoheitsgewässern im Golf von Oman genähert habe. Das US-Zentralkommando (CENTCOM) wies diese Darstellung zurück.
4.06.2026 20:45 Uhr
20:45 Uhr
Lawrow hält Behauptungen über iranisches Atomwaffenprogramm für haltlos
Die Behauptungen über die Absicht Irans, Atomwaffen zu bauen, seien haltlos, erklärt der russische Außenminister Sergei Lawrow im Interview mit RT Arabic. Der Minister sagt:
"Im Juni demonstrierte die iranische Führung ihr Bekenntnis zur Fatwa, die der iranische Oberste Führer Ajatollah Khamenei vor seinem Tod erlassen hatte, über das Verbot der Entwicklung von Atomwaffen, ... es gibt keine Beweise für das Gegenteil."
Dabei weist Lawrow darauf hin, dass nur ein ungerechtfertigter US-Angriff auf Iran diese Position ändern könnte.
Israel wünsche keine Annäherung zwischen Iran und den arabischen Ländern, führt Lawrow weiter aus und betont, dass die USA dieser Frage ambivalent gegenüberstünden.
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